Reishistorie
Wie kam der Reis in die USA?
| Um diese Frage ranken sich ganz unterschiedliche Geschichten. Eine davon erzählt von einem holländischen Schiff, das 1694 auf dem Weg nach Madagaskar von einem Sturm so gebeutelt wurde, dass es im Hafen von Charleston in South Carolina Zuflucht suchen mußte. Die Bewohner Charlestons nahmen die Besatzung herzlich auf und halfen bei der Reparatur des Schiffes. Vor der Weiterfahrt übergab der Kapitän ihnen als Dankeschön eine Probe seiner Fracht, bekannt als die „goldene Reissaat“. Diese wertvollen Reissamen waren die Urkeime der mittlerweile berühmten Reissorte „Carolina Golde“. |
South Carolina wurde so der erste amerikanische Bundesstaat, in dem Reis angebaut wurde. Nach
dem amerikanischen Bürgerkrieg verlagerte sich der Reisanbau nach Arkansas, Kalifornien, Texas,
Louisiana, Mississippi, Missouri, Florida und Minnesota.
Auf einer Reise durch die Reisregionen können Sie mehr darüber erfahren.
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Für einen großen Teil der Weltbevölkerung ist Reis das Hauptnahrungsmittel - weltweit werden jährlich rund 600 Millionen Tonnen Reis geerntet. Die größten Reisanbaugebiete liegen in Asien und in den USA. Die amerikanischen Reisfarmer gehören neben Thailand und Vietnam zu den wichtigsten Reisexporteuren der Welt. |